Einiges spricht dafür, den Blattsalat aus Rheinland-Pfalz oder die Kirschen vom Bodensee zu kaufen – und nicht Obst oder Gemüse aus Spanien: Der kurze Transportweg sorgt für erschwingliche Preise und hilft darüber hinaus, die Umwelt zu schonen. Heimische Produkte werden außerdem erst dann geerntet, wenn sie reif sind und nicht schon davor. Dies wiederum intensiviert den Geschmack. Auch der Vitamingehalt der vollreifen Produkte ist besonders hoch.

 

Glashaus und Folie verlängern die Saison

Weil das Klima in Deutschland für viele besonders beliebte Obst- und Gemüsesorten wie Spargel, Erdbeeren und auch Kräuter nur wenige Monate im Jahr ideal ist, setzen hiesige Obst- und Gemüsebauern nicht nur aufs Freiland. Mit Glashäusern und Folien erweitern sie das sogenannte „Erntefenster“. So erhält der Verbraucher auch in der Vor- und Nachsaison aromatische Produkte aus der Region. Allerdings gedeihen viele Obst- und Gemüsesorten hierzulande auch in den klimatisch weniger freundlichen Monaten. Einige, vom Kohl bis zum Wurzelgemüse, sind rund ums Jahr im Laden zu finden. Kartoffeln, Karotten, Äpfel und Birnen sind zudem besonders lagerfähig; sie werden „auf Vorrat geerntet“. Unter optimalen Bedingungen eingelagert, können sie so nahezu ganzjährig genossen werden.

 

Natur bleibt bestimmender Faktor

Obst- und Gemüsebauern in Deutschland setzen in Sachen Bodenbearbeitung, Aussaat, Versorgung und Schutz der Pflanzen viel Wissen und Erfahrung ein. Der wichtigste Faktor des Ernteerfolgs ist und bleibt aber die Natur. Denn Bodenbeschaffenheit, Mikroklima und nicht zuletzt das Wetter bestimmen, welche Produkte wo gedeihen und wie gut die Ernte ausfällt.

Für den nächsten Einkauf haben wir Ihnen hier eine Übersicht der aktuellen Saisonprodukte für den August zusammengestellt. Einfach ausdrucken und mitnehmen. Viel Spaß damit!