Klima | November 2018

Landwirtschaft und Klimaschutz – wie geht das zusammen?

Zwischenfruechte

Der heiße und trockene Sommer in diesem Jahr hat erneut gezeigt, wie wichtig es ist, das Klima zu schützen. Um Wetterextreme zu begrenzen, braucht es Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft – und damit auch in der Modernen Landwirtschaft. Landwirte produzieren hochwertige pflanzliche und tierische Nahrungsmittel. Ganz ohne Treibhausgase geht das heute noch nicht. Zugleich ist die Landwirtschaft in besonderem Maße von den Auswirkungen der Klimaveränderung betroffen. Schon allein deshalb ist Klimaschutz für Landwirte besonders wichtig. Um ihn auf den Acker und in den Stall zu bringen, nutzen sie viele Möglichkeiten.

Thomas Gäbert, zum Beispiel, baut auf den Äckern der Agrargenossenschaft Trebbin regelmäßig Zwischenfrüchte an. Als wichtiger Teil in der Fruchtfolge verbessern sie nicht nur die Bodenqualität, sondern helfen darüber hinaus auch noch, Treibhausgase in der Atmosphäre zu reduzieren.

Und gut 300 Kilometer weiter westlich, an der Uni Göttingen, forscht der Wissenschaftler Dr. Martin Hünerberg an Möglichkeiten, über die Fütterung die Methan-Emissionen von Wiederkäuern zu verringern. Dabei im Fokus: die Steigerung des Kraftfutteranteils, um die Verdaulichkeit zu erhöhen.