Sie mussten Hindernisse umfahren, Unkraut sichten und bekämpfen oder eine Ackerfläche akkurat mit Saatgut bestellen: Beim „Field Robot Event“ auf Gut Mariaburghausen bei Haßfurt in Bayern traten Mitte Juni Feldroboter gegeneinander an. Entwickelt und konstruiert wurden die Miniatur-Modelle potenzieller Landmaschinen in spe von Studenten aus aller Welt. 

Insgesamt 16 Teams aus sieben Ländern konkurrierten bei dem im Rahmen der DLG-Feldtage stattfindenden Wettbewerb mit den ausgefallensten Feldroboter-Modellen um den Sieg in einer von fünf Disziplinen: „Basis Navigation“, „Fortgeschrittene Navigation“, „Unkrautregulierung“, „Aussaat“ und „Freestyle“. In der Disziplin „Navigation“ beispielsweise sollten die kleinen Roboter autonom, schnell, präzise und zielgerichtet ein Versuchsfeld befahren. Zusätzliche Herausforderung: Die Eigenschaften des Feldes entsprachen weitgehend den Bedingungen eines realen Ackers. 

Das gelang längst nicht jedem der Roboter im Wettbewerb. Aber Spaß an der Sache hatten letztendlich alle – die Teilnehmer ebenso wie die Zuschauer. Der Gesamtsieg ging übrigens an die Hochschule Osnabrück und ihren Roboter „The Great Cornholio“ – Beavis und Butthead lassen grüßen. 

Hier ein paar Eindrücke vom Field Robot Event 2016.