Ein Insektenhotel dient den kleinsten Tieren als Nisthilfe. Es hilft somit besonders im aufgeräumten Garten, die Artenvielfalt zu fördern.
 

  • Als Grundgerüst dient ein Kasten mit einer geöffneten Fläche. Man kann ihn beispielsweise aus alten Brettern oder zugeschnittenen Hölzern aus dem Baumarkt selbst fertigen. Eine alte Schublade oder Obstkiste tut es aber auch. Wichtig: Der Kasten sollte möglichst wetterfest sein.
     
  • Abtrennungen innerhalb des Kastens sorgen für mehr Stabilität.
     
  • Beim Befüllen des Kastens kann und sollte man kreativ sein, denn viele verschiedene Materialien bieten auch vielen verschiedenen Insekten einen Nistplatz. Das Internet bietet hier Inspiration. Geeignete Materialien findet man im Heimwerkermarkt, Bastelladen oder Onlineshop. Es lohnt sich aber auch, die Augen beim nächsten Spaziergang in der Natur offenzuhalten.
     
  • Ideale Füllmaterialien sind Schilfhalme, Bambus oder markhaltige Stiele. Sie sollten mit einem kleinen Loch versehen werden. Auch Zweige von der Brombeere oder dem Holunder werden gern von Insekten als Nistplatz genutzt.
     
  • Als Füllmaterialien für einzelne Segmente oder Blumentöpfe kann man Kiefern- oder Tannenzapfen, kleine Stöcke, Holzwolle, Stroh oder Heu, leere Schneckenhäuser, getrocknetes Laub oder Rindenmulch verwenden.
     
  • Darüber hinaus sind viele Hölzer prima Nistplätze für Insekten. Dazu gehören gut getrocknete Hartholzblöcke und Totholz – wie beispielsweise alte Äste, Rindenstücke oder Baumscheiben. In das Holz können Bienen keine eigenen Löcher bohren, deswegen sollten die Hölzer unbedingt Löcher in verschiedenen Größen enthalten.
     
  • Zum Nisten eignen sich außerdem Ziegelsteine oder Dachziegel. Auch hier sollte der Mensch mit Löchern nachhelfen. Lehmklötze kann man leicht anfertigen. Auch in diese sollten verschieden große Löcher gebohrt werden. Manche Insekten graben sich ihre Gänge jedoch auch selbst.
     
  • Sinnvoll ist es, das Insektenhotel abschließend mit einem Gitter zu versehen. Dies verhindert, dass Vögel es auseinandernehmen – oder gar die Insekten direkt in ihren Nistplätzen verspeisen. Auch eine geschlossene Front mit Schlitz wird von Insekten gern angenommen. Sie schützt zudem vor ungewünschten Nesträubern.
     
  • Zum Aufhängen oder Aufstellen des Insektenhotels empfiehlt sich eine windgeschützte, trockene und südseitige Lage.
     
  • Übrigens: Nicht nur der Bau des Insektenhotels macht Spaß. Die kleinen Gäste bei ihrem emsigen Treiben zu beobachten, ist ebenfalls ein schöner Zeitvertreib. Viel Erfolg beim Bauen!