So grillt Deutschland am liebsten

Im Frühjahr startet die Grillsaison: Die Tage werden milder und länger – und in den Parks grünt und blüht es. Da lockt so manche Wiese, der heimische Garten oder der Balkon, um mit der Familie oder Freunden gemeinsam im Freien Selbstgegrilltes zu genießen. Längst geht es dabei nicht mehr allein um den Verzehr der Bratwurst vom Rost – mit dem Grillen starten wir gefühlt in den Sommer.

So vielfältig wie die moderne Ess-Kultur in Deutschland sind inzwischen auch die Zubereitungsarten für Lebensmittel auf dem Grill. Inspiration finden Grillfreunde überall: Foodblogger posten ihre Lieblingsrezepte im Netz, in Kursen tauschen sich Fleischliebhaber über die besten Zubereitungsarten aus und im Freundeskreis bringt jeder zum Grillabend das mit, was er am liebsten mag und besonders gut zubereiten kann. Sei es das bereits vorgewürzt gekaufte Kotelett, das Bio-Nackensteak mit selbst angerührter Marinade, schmackhafte Folienkartoffeln aus regionalem Anbau oder der Couscous-Salat aus dem Supermarkt.

Tipps zum Grillen, die man zuverlässig auch in Park oder Garten abrufen kann, bieten spezielle Apps. Die qualitative Basis für eine gelungene Grillparty liefert die Moderne Landwirtschaft. Sie sorgt dafür, dass stets eine breite Auswahl an hochwertigem Fleisch und Gemüse zur Verfügung steht.

Zum perfekten Grillvergnügen fehlen dann nur noch die Freunde, ein lauschiger Abend – und natürlich die passende Musik!

Grillkompass 2017
Die Grillgewohnheiten der Deutschen

Grillen zählt bei gutem Wetter zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Das bestätigt eine repräsentative Umfrage, durchgeführt von moderne-landwirtschaft.de in Kooperation mit dem Portal Statista. So gaben vier von fünf Befragten an, dass sie im Jahr 2016 mindestens einmal gegrillt haben. Laut „Grillkompass 2017“ legen 93 Prozent der Interviewten am liebsten Fleisch auf den Rost. Würstchen sind vor allem bei Männern beliebt (84 Prozent), während Frauen es gern auch vegetarisch mögen (68 Prozent). Sie grillen besonders gern Paprika, Kartoffeln und Zucchini.

Im Rahmen der Studie wurden 800 Personen zwischen 18 und 65 Jahren mit Wohnsitz in Berlin, Hamburg, Köln und München befragt.

Mehr über die Grillgewohnheiten der Deutschen verraten die folgenden Infografiken. 

Zubereitung
Grillen, aber wie?

Zart, saftig, würzig, mit einer leicht rauchigen Note. So schmeckt das perfekte Stück Grillfleisch. Damit es auf dem Rost auch gut gelingt, bedarf es neben hochwertigen Zutaten auch ein wenig Übung. Und des Rats von Experten wie Fleischermeisterin Ulrike Piwonka. Sie empfiehlt beispielsweise, ein Steak zunächst scharf anzugrillen, es anschließend in Alufolie einzuwickeln, um es dann auf dem geschlossenen Grill nachgaren zu lassen. Dass auf dem Rost Kartoffel nicht gleich Kartoffel ist, verrät Andreas Pottbäcker. Der Landwirt muss es wissen: Er baut auf seinem Hof 17 verschiedene Sorten des beliebten Knollengemüses an – und favorisiert zum Grillen ganz klar: die festkochenden Typen.

Sucht man nach neuen Ideen für die Zubereitung, hilft auch Ausprobieren. Nadine Horn und Jörg Mayer aus Ulm haben ungewöhnliche, aber äußerst schmackhafte vegane Grillrezepte entwickelt, etwa „Gegrillte Zucchinipäckchen mit würziger Dinkelhack-Füllung“ oder „Pfefferiges Tofu-Steak“. Spätestens beim Betrachten der Food-Pics auf ihrem Blog „Eat this!“ läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Dabei gilt für das Grillgemüse ebenso wie für den Sojabratling oder das Nackensteak: Ein wenig Geduld gehört bei der Zubereitung auf dem Rost definitiv dazu.

Herstellung
Grillen, aber was?

Was definiert eigentlich die Fleischqualität? Sogenannte „Stammdatenblätter“, die Schlachttiere ein Leben lang wie ein Pass begleiten, vermitteln bundesweit Transparenz. Auch über Ohrmarken und eine zentrale Datenbank lassen sich Herkunft und Weg jedes deutschen Rindes transparent verfolgen, inklusive seiner Behandlung mit Medikamenten. Diese Maßnahmen geben dem Verbraucher Sicherheit bezüglich der Herstellung und Verarbeitung von Fleisch – ebenso wie verschiedene regionale und überregionale Qualitäts- und Prüfsiegel.

Im Fokus des Prozesses steht dabei immer das Tierwohl. Dies beginnt mit der Haltung und Fütterung der Tiere im Stall sowie ihrer ständigen Kontrolle durch Landwirt und Tierarzt und mündet in einer artgerechten Schlachtung. Mit Liebe für das Fleischerhandwerk und Respekt vor dem Nutztier erzeugt so etwa der leidenschaftliche Unternehmer Mirko Dhem herzhafte Fleischspezialitäten. Diese vermarktet er unter der Marke „Kalieber“ online und liefert sie für die Grillparty frisch und gekühlt direkt nach Hause. Das schmeckt dann nicht nur lecker, sondern sorgt auch für Qualität – auf dem Rost und auf dem Teller.