Die moderne Gesellschaft braucht die Moderne Landwirtschaft

Auch wenn es manchmal nicht so scheint: Die moderne Gesellschaft braucht die Moderne Landwirtschaft. Sie gibt uns, was wir zum Leben brauchen. Und löst die Ernährungsfragen unserer Zeit. Essen und Ernährung gehören längst zum Lifestyle: Sie erhalten nicht nur unser Leben, sondern prägen unsere Persönlichkeit: Es sagt viel über uns aus, was wir essen oder nicht essen.

Die Menschen in der Modernen Landwirtschaft machen es möglich, dass jeder Einzelne von uns seinen Lifestyle leben kann. Mit ihrem Wissen, guten Ideen und modernster Technologie sorgen sie dafür, dass wir auch künftig hochwertige Lebensmittel kaufen können. 

Dabei entsteht jedes landwirtschaftliche Produkt, das wir konsumieren, aus der Erfahrung und dem Zusammenspiel verschiedenster Experten. Sei es die Milch im Glas oder die Butter auf dem Tisch – jedes Lebensmittel ist das Ergebnis vieler einzelner Arbeitsschritte, die entlang der gesamten Prozesskette sorgsam aufeinander aufbauen: von der Forschung und Entwicklung über die Produktion von Rohstoffen und deren Weiterverarbeitung, den Transport und die Logistik bis hin zum Einkauf der Lebensmittel im Supermarkt und der Zubereitung .

Kurz: Die Moderne Landwirtschaft hat viele spannende Facetten. Sogar bei der Fußball-EM ist sie dabei. In diesem Sinne – viel Spaß beim Stöbern!

Lifestyle
Ganz gleich, wie wir uns ernähren – die Moderne Landwirtschaft gibt unserem Leben Vielfalt

Ernährung ist Lifestyle – und polarisiert. Die einen essen gern herzhafte „Pulled-Pork-Sandwiches“, die anderen greifen lieber zum japanischen „Otsu“-Salat. Wieder andere, wie die Anhänger der Paleo-Bewegung, meiden Getreide und Milchprodukte oder verzehren – wie die Flexitarier – nur wenig und sehr bewusst Fleisch.

„Du bist, was du isst“ – das gilt in unserer von Überfluss geprägten Gesellschaft mehr als jemals zuvor. Und auch wenn wir uns nicht auf einen bestimmten Ernährungstrend festlegen wollen: In unserem global geprägten Alltag umgeben uns die unterschiedlichsten Ernährungswelten. Mal essen wir asiatisch, mal mediterran, mal klassisch deutsch in der Kantine. So können wir uns heute auch zwischen zwei Terminen auf die Schnelle abwechslungsreich ernähren – und in der Freizeit mit Freunden etwas Besonderes kochen.  

Die Moderne Landwirtschaft produziert das ganze Jahr über die Zutaten dafür. So lautet die Wahl in jedem Fall „Genuss“. 

Zubereitung
Genuss und Inspiration – die Moderne Landwirtschaft liefert die Zutaten für unsere Ernährung

Ob zu Hause oder unterwegs: Das Auge isst immer mit. Schließlich ist Ernährung nicht nur eine Frage nahrhafter Zutaten: In angenehmem Ambiente und in Gesellschaft von Freunden essen wir viel lieber als im Schnellimbiss – und genießen deutlich entspannter. Das gilt insbesondere, wenn die Speisen auch noch ansprechend zubereitet sind.

„Ein genussorientiertes Lebensgefühl zelebrieren“, nennt dies Linda Lezius. Mit ihren Food-Events trifft die 26-jährige Inhaberin der Berliner Agentur Wild & Root ein tief verwurzeltes kulinarisches Bedürfnis. Denn Essen gemeinsam mit anderen zu kochen und zuzubereiten, das macht einfach mehr Spaß. Und es entschleunigt unseren meist hektischen Alltag. In besonderer Atmosphäre wird das Essen zum Erlebnis. 

Natürlich kann man sich auch mal selbst etwas Gutes tun. Zum Beispiel mit trendigem Superfood, das quasi direkt vor unsrer Haustür wächst. Oder indem man bewährten Gerichten einfach mal einen neuen Dreh gibt, sie ganz anders zubereitet als sonst. Mit cleveren Lifehacks geht das sogar noch leichter. So schafft man sich kulinarische Aha-Erlebnisse im Alltag. Linda Lezius nennt das „Entdeckermomente“.

EINKAUF
Jederzeit und individuell – die Moderne Landwirtschaft löst die Ernährungsfragen unserer Gesellschaft

Der Wandel unserer modernen Gesellschaft spiegelt sich in unserer Ernährung. In der Hektik des heutigen Alltags essen wir häufig zwischendurch und unterwegs. „Convenience“, der Komfort beim Lebensmitteleinkauf und Essen, spielt für die meisten von uns eine wichtige Rolle. Wir konsumieren gern kleine Portionen, für den Verbrauch vorkonfiguriert und zusammengestellt. Und damit alles frisch ist und möglichst nicht im Kühlschrank verfällt, gehen wir meist mehrmals pro Woche einkaufen. 

Moderne Supermärkte haben sich darauf eingestellt. Das Angebot werde immer konvenienter, meint etwa Friedhelm Dornseifer, der zusammen mit seinen Söhnen 18 Supermärkte in Deutschland betreibt: „Wir machen es dem Kunden leichter. Wir schnippeln es für ihn. Wir braten es für ihn. Wir backen es für ihn. Wir bringen es ihm auf den Teller.“ 

Dafür, dass die Lebensmittel im Supermarkt immer von hoher Qualität und auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten sind, sorgt die Fachverkäuferin mit ihrem Fachwissen ebenso wie der Fahrer von Tiertransporten, dem das Wohl der ihm anvertrauten Tiere am Herzen liegt. Lebensmittel-Siegel und -Labels helfen uns zusätzlich dabei, beim Einkauf die Orientierung zu behalten. Denn wir alle möchten heute gern wissen, wie unsere Lebensmittel erzeugt wurden und was darin enthalten ist. Landwirtschaftliche Rohstoffe begleiten und schließlich überall – sogar im Fußballstadion. 

Weiterverarbeitung
Mit Sorgfalt und Erfahrung – die Menschen in der Modernen Landwirtschaft produzieren täglich höchste Qualität

In der Frischetheke des Supermarkts finden wir eine Vielzahl an Wurst- und Fleischprodukten. Wie viele einzelne Arbeitsschritte diese zuvor in der Herstellung durchlaufen haben, darüber machen sich die wenigsten von uns Gedanken. Dabei spielen eine ganze Reihe von Menschen und Kompetenzen in der landwirtschaftlichen Produktion von Lebensmitteln eng zusammen. Und das in einem fließenden Prozess: 

Von der Aufzucht der Tiere über ihren Transport und die tiergerechte Schlachtung bis hin zur Verarbeitung und Verpackung des Fleisches wird dieser Prozesses in jeder einzelne Stufe sorgfältig überwacht und kontrolliert. Dies garantiert dem Verbraucher Hygiene und höchste Lebensmittelqualität. Ganz groß geschrieben wird in der landwirtschaftlichen Produktionskette das Wohl der Tiere. 

Darum, dass Schweine ebenso wie Rinder oder Hühner ihr ganzes Leben lang optimal versorgt sind und sich im Stall ebenso wie beim Transport wohlfühlen, kümmern sich die Menschen in der Modernen Landwirtschaft rund um die Uhr. Damit wir uns das Endprodukt so richtig schmecken lassen können – wie die frischen Fleischprodukte im Supermarkt um die Ecke.

ROHSTOFF
Mit Verantwortung und guten Ideen – die Moderne Landwirtschaft setzt Maßstäbe

„Eine Mistgabel gibt es auf unserem Hof schon lange nicht mehr. Ihren Platz haben längst Computer und Smartphone eingenommen“, sagt Peter Seeger und widerlegt damit zugleich ein traditionell geprägtes Bild. Der Landwirt, der auf seinem Hof in Hessen zusammen mit seiner Frau Kathrin Sauenhaltung betreibt, steht exemplarisch für die Moderne Landwirtschaft. Denn Drohnen, Satelliten und selbstfahrende Traktoren haben längst in die landwirtschaftliche Produktion Einzug gehalten. 

Landwirte arbeiten heute mit frischem Wissen und modernster Technologie. Dem technischen Entwicklungsstand der Gesellschaft sind sie dabei in einigen Bereichen sogar voraus, denn die Abläufe in der modernen Landwirtschaft sind hochkomplex und müssen genauestens koordiniert und kontrolliert werden. 

Tieren und Menschen bieten die „smarten“ Technologien viele Vorteile: Das Schwein etwa erhält am Automaten stets die richtige Menge an spezieller Futtermischung, Melkroboter sorgen für mehr Tierwohl. Und der moderne Landwirt? Er hat stets den Überblick, wird über sein Smartphone sofort alarmiert, wenn zum Beispiel mal etwas schief läuft, und entwickelt mit dem technischen Fortschritt immer wieder neue Ideen – zum Wohle aller. 

 

FORSCHUNG
Innovativ und zukunftsorientiert – das Wissen der Modernen Landwirtschaft dient uns allen

Fortschritt zu schaffen – das heißt auch in der Modernen Landwirtschaft, Neues zu wagen und auszuprobieren. Das gilt für die Entwicklung von Pflanzenschutzmitteln ebenso wie für die Tierfutterforschung, in der Laborarbeit heute ein zentrale Rolle spielt. Dabei geht es meist nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern um Optimierung. „Wir entwickeln in der Regel nicht neues Futter, sondern verbessern bereits Existierendes. Es ist eine stetige Weiterentwicklung“, sagt etwa Christina Münks. Als Agrarwissenschaftlerin entwickelt sie Superfood für Schweine. Das ist keine leichte Aufgabe, denn die Tiere sind so nahrungssensibel wie Hochleistungssportler. 

Beschreitet man neue Wege erweisen sich diese oft als holprig. Wenn etwa Studierende bei einem „Field Robot Event“ selbst entwickelte Arbeitsroboter gegeneinander antreten lassen, gerät manches dieser innovativen Fahrzeuge schon mal aus der Spur. Aber das gehört zum Prozess und schafft zugleich neue Erkenntnisse – im Sinne von „Trial and Error“. 

Kurz: Über den Tellerrand zu schauen, nach vorn zu blicken, ist für die zukunftsorientierte Moderne Landwirtschaft essenziell. Es dient uns allen und schafft manch neue Perspektive – sogar in 360°-Sicht.